PageBuilder Elementor
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Tests mit neuem PageBuilder Elementor

Nicht ohne Grund verwende ich selbst in fast allen meiner Themes sog. PageBuilder, die es erheblich vereinfachen eine Seite so mit Inhalten anzulegen, wie es nach eigenen Vorstellungen gewünscht wird. Dabei geht es mir nicht nur um die Flexibilität, wie man eine Seite gestalten kann, sondern auch darum sich von der Konkurrenz abzuheben.

Wie der Name eben schon sagt, vereinfacht ein PageBuilder das gestalten einer Seite. Gerade in WordPress bietet es doch dem Anwender dann die Möglichkeit, ohne große Kenntnisse sehr schnell und einfach die individuelle Gestaltung. Produziert man eigene Themes so wie ich, bieten einige der PageBuilder auch die Möglichkeit eigene sog. „Shortcodes“ dafür zu implementieren, die es dem Anwender dann ermöglichen, spezielle Widgets & Shortcodes mit dem PageBuilder auf den Seiten einzusetzen.

Alles in Allem eine Win-Win-Situation. Im Vordergrund steht für mich als Entwickler damit immer die einfache Bedienbarkeit, Nutzen, Skalierbarkeit, Flexibilität, langfristiger Support und dennoch aber auch kein Performance-Fresser zu sein.

Der IST Stand

Bisher verwendete ich immer den Visual Composer, der ohne Frage auch recht cool ist und viele Features bietet. Auch aus Programmierer-Sicht ist der ziemlich cool und bietet doch eine einigermaßen klare Struktur, sein Zeugs im Visual Composer (Kurz VC) unterzubringen.

Nachteil des Visual Composer’s ist aber, er ist kostenpflichtig. Aus meiner Sicht gibt es gar noch einen weiteren erheblichen Nachteil. Einige Dinge sind so dermaßen schrecklich umgesetzt, so dass man bestimmte Features nicht implementieren kann, ohne Core-Dateien anzufassen. Fragt man die Entwickler in der geschlossenen Gruppe oder IRC-Chat, bekommt man entweder gar keine Antwort oder nur ein schlichtes „geht nicht“.

Aber auch die „Lernkurve“ für die eigentlichen Anwender ist offenbar ziemlich hoch. Klar gibt es einige Webmaster, die sich damit beschäftigen und damit nach einer gewissen Einarbeitungszeit wunderbar mit klar kommen. Aber eben offenbar auch sehr viele, die damit überhaupt nicht zurecht kommen und entnervt nach einer gewissen Zeit aufgeben.

Der SOLL-Zustand

Insbesondere der letzte Absatz zuvor macht mir von Anfang an schon Gedanken. Auch wenn WordPress doch eigentlich sehr einfach gestrickt ist, wenn der verwendete PageBuilder dann aber dermaßen kompliziert ist, bringt das dem Anwender recht wenig.

Ich nutze schon recht lange und intensiv den VC, weiß daher auch damit gut umzugehen und wie man gewisse Dinge damit bauen kann. Die meisten Webmaster allerdings, die mit VC noch gar nie oder nur recht wenig zu tun hatten, haben kaum die Zeit, sich damit intensiv auseinander zu setzen.

PageBuilder an sich haben schon die Eigenschaft jemanden mit der Vielzahl der Möglichkeiten quasi tot zu schlagen. Daher ist eine eindeutige, klare Struktur wesentlich für den Erfolg eines PageBuilders. Aber auch öffentliche Tutorials bestenfalls sogar als Video helfen bei der Verbreitung und die schnelle Einarbeitung.

Neuer PageBuilder Elementor

PageBuilder ElementorVor Kurzem fand ich den kostenlosen PageBuilder Elementor, der recht simpel gestrickt ist. Richtig cool ist aber vor allem, dass der ausschließlich im Frontend mit einer Live-Ansicht der Seite arbeitet und die wesentlichen Features die man in eine Seite braucht hergibt.

Was mich aber insbesondere beeindruckt ist, dass man die meisten Styles eines Elements dort bequem anpassen kann, ohne dass man großartige CSS Kenntnisse braucht. Ist dies doch auch meistens das größte Problem bei den PageBuildern. Auch existieren ziemlich gute Video-Tutorials, die sehr simpel veranschaulichen, wie man diese Elemente individuell einstellen und nutzen kann. Zwar sind die Videos vorwiegend in Englisch, aber das „Gesabbel“ ist im Grunde gar nicht notwendig, wenn man sieht, wie man das alles einstellen kann.

Allein aber schon die Vielzahl der beteiligten Entwickler (& die Tatsache, dass es eine unter GPL liegende Lizenzvereinbarung steht und bei Github offen für weitere Entwickler verfügbar ist) ist für mich ein sehr guter Grund, auch diesen jetzt ausführlich zu testen.

Hierbei geht es mir natürlich in erster Linie darum, ob der PageBuilder als Ersatz für Visual Composer in meinen Themes sich gut integrieren lässt, und dabei aber auch die Anforderungen eines Webmasters gerecht wird (Ladezeiten vor allem der Ressourcen, OnPage SEO, etc.).

Stellt sich dies heraus, wird in künftigen Versionen dieser PageBuilder als Alternative mit angeboten. D.h. auch für meine Kunden, sie können zwischen dem kostenpflichtigen Visual Composer oder dem kostenlosem Elementor auswählen.

Wie das genau aussehen wird steht noch nicht fest und wird dann in einem weiterem Artikel veröffentlicht. Bis dahin werde ich zunächst die Grundanforderungen ausgiebig testen.

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